Home Human Rights Matter

postheadericon 24.02.2012

Pressemitteilung

Freitag, 24.02.2012

Das PANGEA-Haus soll verkauft werden

Die geplanten Sparmaßnahmen im Bezirkshaushalt Charlottenburg-Wilmersdorf bedrohen möglicherweise die Existenz des interkulturellen Begegnungszentrums PANGEA-Haus in der Trautenaustraße 5 in 10717 Berlin.

Das wäre das Ende dieser einzigartigen interkulturellen Begegnungsstätte und das Aus für einen Treffpunkt für Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen, die im Bezirk leben, arbeiten und sich weiterbilden möchten.
In einem offenen Brief an die Bezirksabgeordneten verweisen sie auf ihre wichtige politische Integrationsarbeit im Bezirk und darüber hinaus.

Die Mieter des PANGEA-Hauses und der Förderverein PANGEA-Haus e.V. wehren sich massiv gegen einen Verkauf durch den Bezirk. Es muss alles getan werden, um dieses wichtige Projekt zu erhalten. Das PANGEA-Haus darf nicht sterben!

Das 2009 unter großen Anstrengungen gegründete PANGEA-Haus vereint auf fünf Geschossen und 1500 m² Mietfläche insgesamt 12 unterschiedliche NGOs, selbstorganisierte Migrantenvereine, Institutionen sowie einen Bildungsträger und ein Ausbildungswerk für die berufliche Qualifizierung. Das Zusammenleben unter einem Dach trägt außerordentlich stark zur wichtigen interkulturellen Netzwerkarbeit bei und führt zu einer kulturellen Bereicherung und gelebter Integration im Bezirk.

Durch einen Verkauf des Hauses würden nahezu alle Mieter ihre Existenzgrundlage verlieren, denn höhere Mietkosten, die durch einen Verkauf entstehen, können die Mieter nicht tragen. Gerade weil das Begegnungszentrum sich wirtschaftlich selbst trägt, ist das Verkaufsvorhaben des Bezirks unverständlich. Außerdem ginge die Überzeugungsarbeit langer Jahre verloren! Das darf nicht passieren.

Insbesondere in Zeiten von öffentlichem Rassismus ist eine Schließung des PANGEA-Hauses politisch und gesellschaftlich vollkommen unverantwortlich. Denn das Haus ist ein Treffpunkt für Menschen jeden Alters aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen, eine Brücke zwischen NGOs, Vereinen und staatlichen Organisationen. Hier findet aktive Integrationsarbeit, Bildungsarbeit und Antidiskriminierungsarbeit statt. Deshalb setzen sich alle Mieter für den Erhalt des Hauses ein.

Der Begriff „PANGEA-Haus“ steht symbolisch für die Nutzung des Hauses als interkulturelle, Kontinent übergreifende Begegnungsstätte und bezieht sich auf die wissenschaftliche Bezeichnung des erdgeschichtlichen Urkontinentes Pangea, auf dem die Landmassen noch aus einer Einheit bestanden.

Die Mieter des PANGEA-Hauses und der Förderverein PANGEA-Haus e.V. laden Sie an dieser Stelle sehr herzlich zu einem Besuch des Hauses ein. Überzeugen Sie sich selbst von der wichtigen Aufgabe und besuchen Sie uns in der Trautenaustraße 5, 10717 Berlin.

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf unserer Website: www.pangea-haus.de oder kontaktieren Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 0175-90 1 2 397, Frau Jädicke.

 

 

postheadericon Die Mieter

postheadericon Die Mieter

Bildergalerie
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
  • Panga-Haus
Flyer: Pangea-Haus

Flyer PANGEA - HAUS

Flyer-Pangea-Haus

Aktion: 21.03.2013

21.03.2013
Anti-Rassismus-Tag Programm

24.02.2012

Eine Aktion des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem PANGEA-Haus

Aktion: 07.06.2012

07.06.2012
Nachbarschafts-Frühstück
im Pangea Haus

07.06.2012

Herzlichen Dank an alle unsere Besucher_innen, die am 7.6.2012 gemeinsam mit uns im Pangea-Haus gefrühstückt und mit uns interessiert über die Perspektiven des Pangea-Hauses sowie über das Projekt der Stolpersteine diskutiert haben. Wir konnten mehr als 80 Nachbar_innen, BVV-Vertreter_innen und Angestellte des Bezirksamtes bei uns begrüßen.

Design: Februar 2011 - IT-Ferdosi.de